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Ideen-Checkliste für landschaftsökologische und landschaftsästhetische Aufwertungsmassnahmen in der Kulturlandschaft

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Übersicht (Gliederung nach Lebensraumtypen):

Ackerland, Ackerbaugebiete

Kulturmassnahmen
Lineare und punktuelle Elemente

Wiesen und Weiden
Sömmerungsgebiet (Almen)

 

Dauerhafte Landschaftselemente in Acker- und Futterbaugebieten

Hecken, Feldgehölze und Einzelbäume
Mauern
Haufen und Totholz
Wege und Säume
Offenes Wasser und Gräben

Spezialkulturen

Weinberge
Hochstamm-Obstgärten / Streuobstwiesen

Hofstelle
Tierhaltung: Genetische Vielfalt und Landschaftswirkung
Historische Nutzungsformen
Gesamtbetriebliche Massnahmen
Übergangsbereich und Kombination Feld-Wald
Wald

 

Punktuelle oder lineare Lebensräume bzw. Massnahmen sind in der Tabelle unterstrichen, lediglich die Nutzung betreffende kursiv.

Literatur: Die Zahlen verweisen auf die Nummer im Literaturverzeichnis. Unterstrichen: enthält ausführliche Erläuterungen für die Praxis; Fettdruck: Nähere Angaben über ökologische oder agronomische Zusammenhänge.

PS: Melden Sie Ideen und Erfahrungen, die noch nicht auf der untenstehenden Liste enthalten sind und helfen Sie so mit, die Datenbank zu einem interaktiven aktuellen Instrument der Landschaftsaufwertung werden zu lassen: hier klicken, um das Eingabeformular herunterzuladen!

Nr.

Lebensraumtypen, Massnahme

Nähere Umschreibung

Literatur

Bemerkungen für die Praxis und Anmerkungen zur ökologischen Bedeutung

Ackerland, Ackerbaugebiete

 

Kulturmassnahmen

 

 

 

A1

Wertvolle seltene oder bedrohte Sorten, Hofsorten, regionale Sorten und Kulturpflanzenarten anbauen

z.B.Getreide wie Emmer und Einkorn, seltene Kartoffelsorten, auch Lein, Heilkräuter etc.

58, 36, 30, 79

Förderung der Kulturpflanzenvielfalt. Besonders geeignet für den Bio-Anbau

A2

Untersaaten mit einheimischen und autochtonen Wildkräutern vornehmen

Gezielte Ansaat von Ackerwildkräutern im Getreide

51, 75

Vor allem in Randbereichen, z.B. als "Ackerschonstreifen" (in der Schweiz mit Beiträgen gefördert)

A3

Saatdichte im Getreide reduzieren

Erweiterung des Drillreihenabstandes und Verringerung der Aussaatmenge

77

Zur Förderung der Brutmöglichkeiten und von Ackerwildkräutern, v.a. in Verbindung mit Ackerschonstreifen

A4

Extenso-Anbau

Ohne Pestizide, ohne oder mit reduzierter Düngung

75

In der Schweiz mit Beiträgen gefördert

A5

Überwinterung von Stoppelbrache

Umbruch und Neubestellung erst im Frühjahr

77

Nahrung und Deckung z.B. für durchziehende und überwinternde Vögel sowie für Feldhasen

A6a

Schlagverkleinerung

Insbesondere durch Unterteilung grosser Schläge

 

Zur Erhöhung ökologisch wertvoller Randstrukturen und der Vernetzung

A6b

Schlagunterteilung

Steile Flächen: mit hangparallelen schmalen Wiesen- und Krautsäumen oder Stufenrainen.

Grosse Schläge: Auch Buntbrachen geeignet.

66, 38

Zur Verhinderung/Verminderung der Erosion bei steilen Flächen; zur besseren Vernetzung und Untergliederung bei ökologisch zu grossen Schlägen (>1-3 ha)

A7

Feldflora-Reservat

Sehr extensive, nicht ertragsorientierte Ackernutzung

 

Zur Erhaltung seltener Pflanzenarten oder Pflanzengesellschaften, möglichst in Verbindung mit dem Anbau seltener Sorten oder Arten

A8

Buntbrache

Mehrjährige Streifen, angesät mit einheimischen Wildkräutern

69, 44, 50, 62, 75

Mischungen im Handel. Besonders in ausgeräumten und ackerbaulich intensiv genutzten Landschaften für Flora und Fauna bedeutungsvoll. Autochthones Saatgut verwenden!

A9

Rotationsbrache

Angesät und wandernd

75

Wanderung funktioniert nur unter besonderen Rahmenbedingungen

A10

Artenreiche Wiesen und Säume neu anlegen

Als Streifen, Saum, oder flächig (ganze Parzelle)

10, 11, 22, 45

i.d.R. Ansaat oder Heugrassaat nötig. Ökologisch wie agronomisch-ökonomisch besonders geeignet für wenig ertragreiche Standorte. Bei beso. artenreichen Ackerflächen nach Ernte auch Direktbegrünung möglich

 

Lineare und punktuelle Elemente

 

 

(Zur Übersicht)

A11

Ackerschonstreifen

Herbizid- und düngerfreie Randstreifen in Ackerflächen, allenfalls in Verbindung mit einer Ansaat von nicht mehr vorhandenen, regionalheimischen Ackerwildkräutern

27, 69, 41, 71

Besonders für artenreiche, wenig durch Problemunkräuter gefährdete Ackerflächen geeignet.

Besonders auf sandigen oder kalkhaltigen, flächgründigen Standorten geeignet

A12

Düngeschutzstreifen / Pufferzonen entlang sensibler Biotope (s. Punkt W6)

Extensiv genutzte Wiesen oder Hecken geeignet

7, 18, 19

Wichtige Massnahme im Rahmen gesamtlandschaftlicher Planungen

A13

Säume (Krautstreifen / Grasstreifen)

Extensiv genutzte, artenreiche Grünlandstreifen an Gehölzen, Waldrändern oder Fliessgewässern

40, 8

Z.B. alle 2 Jahre gemäht. Vor allem für Kleintierfauna (Struktur, Überwinterung etc.) wichtig

A14

Lesesteinhaufen, Steinhaufen, Steinwälle

 

6, 4, 35

Können auch in andere naturnahe Lebensräume integriert werden (z.B. in Hecken)

 

Weitere Möglichkeiten s. unter D

 

 

 

Wiesen und Weiden

W1a

Standortgemäss abgestufte Intensität der Wiesen- und Weidenutzung

Z.B. steile Flächen, flachgründige Böden, vernässte Stellen extensiv nutzen

9, 11,

Auch Milchwirtschaftsbetriebe können das Futter von Extensivwiesen bis zu 30% ihrer Grünlandfläche für die Aufzucht und die Galtkühe sinnvoll einsetzen.

W1b

Wiesennutzung extensivieren

 

39a, 11

Unter günstigen Bedingungen genügt eine Extensivierung der Nutzung um den Artenreichtum innerhalb von einigen Jahren wieder markant zu erhöhen

W2

Flächige Vernetzung von Extensivnutzungsflächen mit 30-60 % der landwirtschaftlichenNutzfläche

in geeigneten Landschaftsteilen mit Restpopulationen z.B. von Wiesenbrütern

54, 55

Viele Tierarten brauchen ausreichend große Populationeen, die sich nicht punktuell, sondern nur flächig sichern lassen

W3 a

Gestaffelte Nutzung der Wiesen

Für Flächen über 0,5 ha relevant. Ungemähte Bereiche 3-10% der Fläche. Sie sollten mit jedem Schnitt verschoben werden, möglichst in mosaikartiger Verteilung

9, 53, 61

Nicht nur innerhalb, auch bei nahe aneinanderliegenden Schlägen auf Staffelung der Nutzung achten.

W3 b

Wandernde Altgrasstreifen

Jährlich bzw. bei jeder Bewirtschaftung wandernde nutzungsfreie Streifen

14

 

W4

Mahd mit naturverträglichen Balkenmähgeräten

Balkenmähwerke haben um 2-3 mal weniger Verluste z.B. unter Amphibien und Heuschrecken als Rotationsmähwerke

59, 57

Schnitthöhe generell mindestens

7-8 cm hoch zur Schonung der Fauna

W5

Heu- statt Silagebereitung

 

 

Dadurch Aussamen der Wiesenpflanzen möglich; zudem geringere Gefahr eines zu frühen Schnittes oder eines Schnittes bei nassen Bodenverhältnissen

W6

Randbereiche von Wiesen überführen in ungedüngte Säume

Vor allem entlang von Bächen, Hecken, Waldrändern u.a. wertvollen Lebensräumen Nutzungsextensivierung, allenfalls gezielte Aufwertung mittels Ansaat

23, siehe unter Nr. A12, A13.

Z.B. in der Schweiz 3 m ungedüngt gesetzlich gefordert.

W7

Mahd statt Weide

 

 

Vor allem alte, traditionelle artenreiche Mähwiesen sollten nicht in Weiden überführt werden.

W8

Ungenutzte oder unregelmässig bestossene Weideareale

Weidemanagement so, dass 20-30 % selektive unternutzte Bereiche als Weidereste verbleiben

60

An unterbeweideten Stellen verbleiben Weidereste, die als naturnahe Strukturen für eine Reihe von Arten ökologische Nischen bieten

W9

Wiederherstellung blumenreicher Wiesen und Weiden durch Einsaaten oder Heugrassaat

Einsaaten, unter best. Bedingungen auch lediglich Extensivierung

11, 39a

 

W10

Wiederbewirtschaftung brachgefallener oder eingewachsener artenreicher Flächen

 

 

 

W11

Wiedervernässung von Wiesen und Regeneration oder Verpflanzung artenreicher Feuchtwiesen

An vernässten Stellen

37, 38, 39

Oft genügt das Entfernen der Drainage, aber auch gezielter Stau kann nötig sein

W12

Streuwiesen regenerieren

auf geeigneten moorigen und anmoorigen Standorten

37, 39, 80, 78

Gezielte Ausmagerung (Standortgegebenheiten und –eignung beachten!)

W13

Parzellenverkleinerung

Durch Unterteilung grosser Schläge, durch Staffelnutzung oder durch Vergrösserung extensiv genutzter Randbereiche

 

 

W14

Gehölze, Totholz, Steinhaufen, Einzelbäume, Hecken, Hochstaudenbereiche etc. als Dauerstrukturen in Weiden

Anteil von mind. 10 % in Weiden anzustreben

60,15

Dauerstrukturen sorgen für vielfältige Besiedlungsmöglichkeiten

W15

Natürliche Viehunterstände in Weiden

Einzelbäume, Gebüsche, Gehölze fördern oder pflanzen.

9

 

W16

Brennnesseln und Disteln nicht vollständig entfernen

 

 

Dauerndes Angebot von Brennesseln und Distelblüten für eine Vielzahl von Insekten sehr bedeutsam

W17

Buschreiche Weiden

Weiden mit einem Anteil von 5-15% des Areals mit Gebüschen und Hecken

 

Dornsträucher und Beerensträucher für Vögel besonders wertvoll

(Zur Übersicht)

 

 

 

 

Sömmerungsgebiet (Almen)

S1

Verzicht auf Fremddüngereinsatz

 

 

 

S2

Weiterführung oder Wiederaufnahme der Mahd von Wildheuflächen

 

 

 

S3

Extensive schonende Beweidung lichter Wälder

 

 

 

S4

Fördern von Wetterbäumen, Hecken, Hochstaudenfluren und anderen artenreichen Lebensräumen

 

 

 

S5

Verzicht auf und Fahrverbote bei bestehenden Erschliessungsstrassen

 

 

Sicherung von Ruheräumen für das Wild (z.B. Auerwild)

Dauerhafte Landschaftselemente in Acker- und Futterbaugebieten

 

Hecken, Feldgehölze, Einzelbäume

 

66, 7, 64

positive Ertragsbeeinflussung z.B. durch Nützlingsförderung

D1

Niederhecken, Hochhecken, Niederhecken mit Überständern ("Mischhecken"), Knick/Wallhecken anlegen

.

66

 

D2

Feldgebüsch/ Feldgehölz anlegen

 

66

 

D3

Kopfweiden neu anlegen oder pflegen / erweitern

v.a. entlang von Bächen oder Wegen auf feuchtem / vernässtem Boden

16, 76

 

D4

Einzelne Obstbäume und / oder Feldbäume neu pflanzen

Auch Alleen, Baumreihen, Bäume an landschaftlich markanten Stellen

70, 5

 

D5

Hecken abschnittweise und selektiv pflegen

Fördern der Straucharten-Vielfalt und von Dornsträuchern

52, 7

 

D6

Extensiv genutzte Krautsäume entlang der Hecken anlegen

3 m breit minimal

52, 7

Zusätzlich alternierend nutzen

 

Mauern

 

 

 

D7

Bestehende Trockenmauern pflegen, ggf. freilegen, renovieren oder erweitern

 

 

 

D8

Ersatz von Betonmauern durch Natursteinmauern

 

 

Die dadurch entstehenden Ritzen bieten Pflanzen und Tieren einen wichtigen Lebensraum

 

Haufen und Totholz

 

 

(Zur Übersicht)

D9

Totholz- und Lesestein-Haufen

z.B. Baumstrünke, Äste von Obstbaumschnitt

 

Wertvoller Unterschlupf für Kleintiere (Igel, Amphibien etc.), Lebensraum für wärmeliebende Eidechsen.

D10

Alte Holz-Zaunpfähle stehen lassen oder neu schaffen

 

35

Ersatzfunktion als Brutplatz für zahlreiche Hautflügler; Sitzwarte für Vögel

 

Wege und Säume

 

 

Kaule (38) unterscheidet: Rohbodensäume, Ackerunkrautsäume, Wiesensäume, Stauden- und Heidesäume, Trittrasensäume (inkl. Gewendsäume)

D11

Unbefestigte Wege erhalten oder versiegelte Wege renaturieren

 

82

zahlreiche Vorteile für Fauna, Boden, Erholungsnutzung

D12

Pufferzonen zum Schutz wertvoller Biotope (Nährstoff-Eintrag) anlegen oder verbreitern

mind. 3 Meter breit

35,

19, s. auch unter A12

 

D13

Säume entlang von Wegen, Schlägen und Gehölzen, Gewässern verbreitern und extensiv nutzen

mind. 3 Meter breit

35

 

D14

Baumalleen entlang von Wegen und Strassen

 

35

 

D15

Befestigte Wege entsiegeln bzw. neu nur mit befestigten Fahrspuren

 

38

befestigte Wege wirken für viele Tiere als unüberwindbare Barriere

D16

Rohbodensäume nach Weg-

und Strassenbauten belassen

 

 

 

 

Offenes Wasser und Gräben

 

 

(Zur Übersicht)

D17

Gräben naturschonend pflegen

Pflege vorzugsweise im Spätsommer und Frühherbst;

Abschnittsweise Pflege mit Mähgeräten, Mähkorb, von Hand oder mit Baggern,

Keine Fräsen verwenden

46, 49

Wichtig ist Pflege zu einem Zeitpunkt, wenn viele Tiere und Pflanzen ihre jahreszeitliche Entwicklung abgeschlossen, aber noch nicht in Überwinterung gegangen sind;

Grabenfräsen haben sehr hohe Verluste zur Folge

D18

Gräben öffnen oder revitalisieren

 

66, 38, 49

 

D19

Bachrenaturierung

 

49

 

D20

Bachausdolung

 

35, 49

 

D21

Quellen revitalisieren und naturnah gestalten

 

35

 

D22

Weiher, Tümpel pflegen, regenerieren oder neu anlegen

 

66, 67

Allenfalls in Verbindung mit Fischzucht möglich; gute Abklärungen nötig, da für die Artenvielfalt allenfalls kritisch (4)

D23

Schilfkläranlagen, Klärteichanlagen, Rieselfelder einrichten

 

66

 

Spezialkulturen

33

 

 

Weinberge

 

47

(Zur Übersicht)

K1

Offenen Boden ohne Herbizideinsatz erhalten

 

 

Zur Erhaltung einer vorhandenen spezifischen Rebbergflora, beispielsweise mit Zwiebelgeophyten wie Wildtulpen

K2

Alternierender Schnitt des Unterwuchses zwischen den Reihen

 

 

Förderung eines permanenten Blütenangebotes

K3

Mauern und Raine fördern

 

66

Wichtiger Lebensraum für wärmeliebende Tiere und Pflanzen sowie als Erosionsschutz.

 

Hochstamm-Obstgärten / Streuobstwiesen

 

 

K4

Baumbestand ergänzen, erweitern, neupflanzen

 

81, 72, 43, 52

 

K5

Alte, auch abgestorbene Bäume so lange wie möglich stehen lassen, tote Äste am Baum belassen

 

81, 72, 43, 52

Lebensraum für totholzbewohnende Insekten; Nahrungsquelle und Nistmöglichkeiten (Höhlen) für verschiedene typische Vogelarten

K6

Alte, regionaltypische, ev. auch gefährdete und/oder resistente Sorten wählen

 

81, 72, 43, 52

 

K7

Zurückhaltender oder kein Einsatz von Pflanzenschutzmitteln

 

81, 72 43, 52

 

K8

Unterwuchs (Wiese) extensivieren/extensiv nutzen und evtl. aufwerten durch Blumenwiesen-Ansaat (s. Punkte W1b und W9 )

 

81, 72, 43, 52

 

K9

Abschnittweises Stehenlassen von Wiesensäumen im Randbereich oder als Streifen innerhalb des Obstgartens

 

45

 

Hofstelle

H1

Regionaltypische Hofbäume z.B. Hoflinde

 

 

 

H2

Nussbaum um Stall

 

 

 

H3

Pflanzen einheimischer Sträucher und Bäume

 

 

 

H4

Fassadenbegrünungen

 

 

 

H5

Natursteinbeläge

 

 

 

H6

Trockenmauern neu anlegen; Ersatz von Betonmauern durch Natursteinmauern

 

 

 

H7

Anlage von Blumenwiesen

 

 

 

H8

Nisthilfen für Fledermäuse und Vögel

 

 

 

H9

Hummel- und Wildbienen-Kästen

 

 

für Bestäubung auch der Ackerfrüchte sehr wichtig

(Zur Übersicht)

 

 

TIERHALTUNG: Genetische Vielfalt und Landschaftswirkung

T1

Freiland-Weidehaltung

 

 

Kontakt mit Tieren als seelisch und ästhetisch wertvolles Erlebnis

T2

Haltung bedrohter - vorzugsweise regionaltypischer - Tierrassen

 

 

Schutz der genetischen Vielfalt

T3

Verschiedene Holzzaunformen erhalten und neu einführen

 

 

 

HISTORISCHE NUTZUNGSFORMEN

N1

Pflege und Weiterentwicklung kulturlandschaftsgeschichtlich und ökologisch wertvoller Bewirtschaftungsformen

z.B. Schneiteln, Niederwaldwirtschaft, Köhlern, Wässerwiesen, Wölbäcker

 

 

Gesamtbetriebliche Massnahmen

G1

Umstellung auf ökologischen Landbau

 

48, 74

 

G2

Festmistwirtschaft

 

23, 42

Aufgrund des nicht schnell wirksamen Stickstoffes von gut verrottetem Mist die geeignetste Dünger für wenig intensiv genutzte Wiesentypen (z.B.Glatthaferwiesen)

G3

Natur- und bodenschonende Bearbeitung mit leichten Geräten, mit Pferden und mit Handarbeit

Wichtig ist die Verringerung der über die Fläche rollende Gesamtlast

 

Bodenverdichtung kann auf Acker- und Grünland zum Problem werden, das nicht mt Niederdruckreifen gelöst werden kann

Übergangsbereich und Kombination Feld-Wald sowie Wald

 

Übergangsbereich

 

 

 

U1

Waldrand stufen oder auslichten

Abschnittweise und selektiv

35, 21, 31

 

U2

Extensiv genutzte Wiesensäume vor dem Waldrand

 

7, 1, 68, 75

In der Schweiz teilweise gesetzlich gefordert

U3

Waldweide, Wytweide

 

12, 25, 65

Offene beweidete Wälder oder baumbestandene Weiden sind weder Wald noch Weide und gerade durch diese Zwischenstellung für Vögel und zahlreiche weitere Arten ein wichtiger, heute kaum mehr vorhandener Lebensraum.

U4

Agro-Forstwirtschaft

Kombination von dauerhaften und einjährigen Kulturen

29

Zahlreiche, noch kaum ausgeschöpfte Möglichkeiten im Acker- wie Grünlandbereich

 

Wald

 

38

(Zur Übersicht)

U6

Standortgerechte Baumartenwahl

Insbesondere Verzicht auf nicht standortheimische Nadelbäume

38

Bodenversauerung und starke Beschattung durch Nadelbäume

U7

Alte Bäume gezielt fördern; Altholzinseln

 

35, 38

à Höhlen für Vögel etc.

U8

Totholz stehen- und liegenlassen

 

 

 

U9

Lichte Wälder fördern

 

26

 

U10

Hutewald, Weidewald

 

25

 

U11

Sonderstandorte innerhalb der Wälder gezielt bewirtschaften

z.B. Feuchtstellen, Kies- u Sandgruben, Zwergstrauchheiden, offene Sandflächen, Quelltümpel, Gräben

35, 38

 

U12

Plenterwald

 

38

 

U13

Mittelwaldwirtschaft

 

 

 

U14

Niederwaldwirtschaft

 

 

 

U15

Unbewirtschaftete Wälder ("Urwälder")

 

 

 

 

Literaturliste

Zitiert werden nur allgemein zugängliche Schriften. Bei zahlreichem Quellenmaterial jeweils nur die aktuellsten und informativsten Quellen aufgeführt.

 

1 Aid (Hrsg.) (1992): Waldränder gestalten und pflegen. Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Bonn, 32 S.

2 Amstutz, M., Dick, M., Hufschmid, N. (1990): Natur aus Bauernhand. FiBL CH-Oberwil / Frick.

3 Bastian, O., Steinhardt, U. (Hrsg.) (2002): Development and Perspectives in Landscape Ecology: conceptions, methods, application. Kluwer.

4 Baur, B., Fröberg, L., Baur, A. (1995): Species diversity and grazing damage in a calcicolous lichen community on top of stone walls in Öland, Sweden. Annales Botanici Fennici 32: 239-250.

5 Bellmann, H. (1995): Bienen, Wespen, Ameisen. Franck-Kosmos Verlag, Stuttgart.

6 Blab, J. (1982): Gefährdung und Schutz der heimischen Reptilienfauna. Natur und Landschaft 57: 318-320.

7 - (1993): Grundlagen des Biotopschutzes für Tiere. Bonn-Bad Godesberg: Kilda-Verlag, 479S.

8 Bohl, M. (1986): Zur Notwendigkeit von Uferstreifen. Natur und Landschaft 61: 134-136.

9 Bosshard, A. (1999): Der Kulturlandschafts-Betriebsbeitrag – ein Pilotprojekt im Zürcher Berggebiet. Amt für Landschaft und Natur / Melioration Fischenthal Ost.

10 - (1999): Renaturierung artenreicher Wiesen auf nährstoffreichen Böden. Ein Beitrag zur Optimierung der ökologischen Aufwertung der Kulturlandschaft und zum Verständnis mesischer Wiesen-Ökosysteme. Dissertationes Botanicae Band 303 Stuttgart.

11 - (2000): Blumenreiche Heuwiesen aus Ackerland und Intensiv-Wiesen. Eine Anleitung zur Renaturierung in der landwirtschaftlichen Praxis. Naturschutz und Landschaftsplanung 32/6, 161-171.

13 - (2001): Vernetzungsprojekte und Landschaftsentwicklungskonzepte (LEK) in der Praxis. Raum und Umwelt Dezember 2001, 52-63. Schweiz. Vereinigung für Landesplanung (VLP), Bern.

14 -, Andres, F., Stromeyer, S., Wohlgemuth, T. (1988): Wirkung einer kurzfristigen Brache auf das Ökosystem eines anthropogenen Kleinseggenriedes - Folgerungen für den Naturschutz. Ber. Geobot. Inst. ETH 54 (1988), S. 181-220.

16 Braun, B. (1997): Kopfweiden: Kulturgeschichte und Bedeutung der Kopfweiden in Südwestdeutschland. Ubstadt-Weiher: Verlag Regionalkultur, 240 S.

17 Bronner, G., Oppermann R., Rösler, S. (1997): Umweltleistungen als Grundlage der landwirtschaftlichen Förderung - Vorschläge zur Fortentwicklung des MEKA-Programms in Baden-Württemberg.- Naturschutz und Landschaftsplanung 29, (12): 357-365.

19 BUWAL (1994): Pufferzonenschlüssel. Leitfaden zur Ermittlung von ökologisch ausreichenden Pufferzonen für Moorbiotope. Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft, Bern.

20 Buwal, Brp (Hrsg.) (1998): Landschaftskonzept Schweiz. Teil 1: Konzept; Teil 2: Bericht. Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft / Bundesamt für Raumplanung.

21 Coch, T. (1995): Waldrandpflege. Grundlagen und Konzepte. Neumann Verlag. Radebeul, 240 S.

22 Dietl, W., Lehmann, J., Bosshard, A. (1995): Ansaat von blumenreichen Wiesen. AGFF-Merkblatt 13, Zürich-Reckenholz. 6 S. 2. Auflage 1998.

23 Eckert, G. (1998): Flora, Vegetation und Nutzung des Grünlandes. In: Universität Hohenheim / Institut für Pflanzenbau und Grünland (340) & Arbeitsgruppe für Tierökologie und Planung Filderstadt: Integriertes Grünlandkonzept – Wissenschaftliche Begleituntersuchung im Modellprojekt Konstanz im Auftrag des Landesamtes für Flurneuordnung und Landentwicklung. Kornwestheim, 147 S.

24 Erzgraber, K., Krismann, A., Luick R., Oppermann, R. (1999): "Bürger, Landwirtschaft und Landschaft" - ein Partnerschaftsprojekt in der Gemeinde als Baustein einer lokalen Agenda 21.- ILN-Werkstattreihe H. 5 des Instituts für Landschaftsökologie und Naturschutz (ILN) Singen, Singen, 87 S.

25 Gerken, B., Görner, M. (Hrsg.) (2001): Neue Modelle zu Maßnahmen der Landschaftsentwicklung mit großen Pflanzenfressern - Praktische Erfahrungen bei der Umsetzung. Natur- und Kulturlandschaft (Höxter/Jena) / Band 4.

26 Gerster A., Jutz, X. (2001): Lichter Wald: Ergebnisse aus Erfolgskontrollen. Fachstelle Naturschutz Kanton Zürich.

27 Grub, A., Contat, F. (1996): Ackerwildkräuter aus dem Samenvorrat fördern. Agrarforschung 1: 179-182.

28 Heller, S. (2000): Tiefer Nährwert, hoher Nutzen? Zur Wirtschaftlichkeit der "Blüemliwiesen". bio-aktuell 2/00, S. 6.

29 Herzog, F. (1997): Konzeptionelle Überlegungen zu Agroforstwirtschaft als Landnutzungsalternative in Europa. In: Zeitschrift für Kulturtechnik und Landentwicklung 38, S. 32-35.

30 Heyden, B., Lammerts Van Bueren , E. (2000): Biologische Vielfalt bei Gemüse und Getreide – Entwicklungschancen im ökologischen Landbau. Stuttgart.

31 Hondong, H., Langner, S., Coch, T. (1993): Untersuchungen zum Naturschutz an Waldrändern. Bristol-Schriftung. Schaan, 196 S.

32 Hsr & Srva (Hrsg.) (2002): Werkzeugkasten LEK. Eine Arbeitshilfe zum Erarbeiten von Landschaftsentwicklungskonzepten (LEK). Hochschule für Technik, Rapperswil, und Service romand de vulagrisation agricole, Lausanne.

33 Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie (1984): Sonderkulturen. Hohenheim.

34 Jedicke, E. (1994): Biotopschutz in der Gemeinde. Radebeul, Neumann.

35 Jedicke, E. (1994): Biotopverbund. Ulmer Fachbuch. Stuttgart.

36 Jenny, M. (2000): Nischenproduktion als Chance für die Artenvielfalt am Beispiel des Klettgauer Emmer/Einkorn-Projekts. In: agrarspectrum S. 236-246, Vorstand des Dachverbandes Agrarforschung, DLG-Verlag, Frankfurt.

37 Kapfer, A. (1988): Renaturierung gedüngter Streuwiesen – eine erste Anleitung für die Praxis. – Naturschutzforum 1/ 2: 159-171.

38 Kaule, G. (1986): Arten- und Biotopschutz. UTB Grosse Reihe, Ulmer, Stuttgart.

39 Klötzli, F. (1987): Disturbance in transplanted grasslands and wetlands. In: van Andel J., J.P.Bakker & R.W.Snaydon (ed.): Disturbance in Grasslands. Junk Publishers, Dordrecht, 79-96

39a Koch, B., Schiess-Bühler, C. (2001): Der Weg zu artenreichen Wiesen. UFA-Revue 7-8/01 / Landwirtschaftliche Beratungszentrale Lindau (CH).

40 Kraus, W. (1994): Uferstreifen - unverzichtbare Bestandteile von Tallandschaften. Zeitschrift für Kulturtechnik und Landentwicklung 35: 130-139.

41 Kühner, C. (1988): Untersuchungen in Hessen über Auswirkungen und Bedeutung von Ackerschonstreifen. Populationsentwicklung der Getreideblattläuse und ihrer spezifischen Gegenspieler. Mitteilungen der biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft Berlin 247: 43-53.

42 Laußmann, H., Plachter, H. (1998): Der Einfluß der Umstrukturierung eines Landwirtschaftsbetriebes auf die Vogelfauna: Ein Fallbeispiel aus Süddeutschland. - Vogelwelt 119: 7-19.

43 Lbl (Hrsg.) (1996): Hochstamm-Obstgarten - vielfältiger Lebensraum durch richtige Pflege. Merkblatt der Landwirtschaftlichen Beratungszentrale Lindau (LBL/SRVA).

44 Lbl (1996): Mit Buntbrachen die Artenvielfalt fördern. Merkblatt, Landwirtschaftliche Beratungszentrale, Lindau.

45 Lbl und FiBL (1998): Naturnahe Lebensräume: erhalten, aufwerten neu anlegen. Landwirtschaftliche Beratungszentrale Lindau/CH und Forschungsinstitut für biologischen Landbau Frick/CH.

46 Leiders, R., Röske, W. (1996): Gräben – Lebensadern der Kulturlandschaft. NABU-Landesverband Baden-Württemberg, Stuttgart / Singen, 40 S.

47 Link D. (1954): Der Weinberg als Lebensraum. Hohenlohesche Buchhandlung F. Rau, Öhringen.

48 Mäder, P., Fliessbach, A., Dubois, D., Gunst, L., Fried, P., Niggli, U. (2002): Soil Fertility and Biodiversity in Organic Farming. Science, Vol. 296, p. 1694-1697.

49 Madsen, B.L., Tent, L. (2000): Lebendige Bäche und Flüsse. Praxistips zur Gewässerunterhaltung und Revitalisierung von Tieflandgewässern. Edmund Siemers-Stiftung.

50 Nentwig, W. (1992): Die nützlingsfördernde Wirkung von Unkräutern in angesäten Unkrautstreifen. Zeitschrift für Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschutz, Sonderheft 13: 33-40.

51 Niemann, H. (1998): Begleitpflanzen im ökologischen Getreidebau. Regulieren oder Kultivieren. Bad Dürckheim, Holm.

52 Öko-Qualitätsverordnung (2001): gestützt auf das Schweizerische Landwirtschaftsgesetz

53 Oppermann, R. (1987): Tierökologische Untersuchungen zum Biotopmanagement in Feuchtwiesen.- Natur und Landschaft 62: 235-241.

54 - (1993): Nahrungspotentiale einer Landschaft für Wiesenbrüter und Konsequenzen für die Grünland-Extensivierung.- Verhandlungen der Gesellschaft für Ökologie, Bd. 22: 221-227.

55 - (1999): Nahrungsökologische Grundlagen und Habitatansprüche des Braunkehlchens Saxicola rubetra.- Vogelwelt 120: 7-25.

56 - (2001): Naturschutz mit der Landwirtschaft. Ökologischer Betriebsspiegel und Naturbilanz: Wie naturfreundlich ist mein Betrieb? – Stuttgart / Singen, 56 S.

57 -, Claßen, A. (1998): Naturverträgliche Mähtechnik. NABU-Grüne Reihe, Stuttgart, 48 S.

58 -, Eysel, G., Wiethaler, C. (2001): Perspektiven für Biodiversität und ökologische Züchtung. – Singen, Stuttgart, 44 S.

59 -, Liczner, Y., Claßen, A. (1997): Auswirkungen von Landmaschinen auf Amphibien und Handlungsempfehlungen für Naturschutz und Landwirtschaft.- ILN-Werkstattreihe H. 4 des Instituts für Landschaftsökologie und Naturschutz (ILN) Singen, Singen, 119 S.

60 -, Luick, R. (1999): Extensive Beweidung und Naturschutz - Charakterisierung einer dynamischen und naturverträglichen Landnutzung.- Natur und Landschaft 74, 411-419.

61 -, Reichholf, J., Pfadenhauer, J. (1987): Beziehungen zwischen Vegetation und Fauna in Feuchtwiesen.- Veröff. Naturschutz Landschaftspflege Ba.-Wü. 62: 347-379.

62 Pfiffner, L., Luka, H. (2000): Overwintering of arthropods in soils of arable fields and adjacent semi-natural habitats. In: Agriculture, Ecosystems & Environment 78: 215-222.

63 Regierungsrat des Kantons Zürich (1995): Naturschutz-Gesamtkonzept für den Kanton Zürich. Amt für Raumplanung des Kantons Zürich.

64 Riecken, U., Blab, J. (1989): Biotope der Tiere in Mitteleuropa. Naturschutz Aktuell 7: 123 S.

65 Riecken, U., Finck, P., Schröder, E. (2001): Tagungsbericht zum Workshop "Grossflächige halboffene Weidesysteme als Alternative zu traditionellen Formen der Landschaftspflege". Natur und Landschaft 76 (3), 125-130.

66 Röser, B. (1988): Saum- und Kleinbiotope: ökologische Funktion, wirtschaftliche Bedeutung und Schutzwürdigkeit in Agrarlandschaften. Ecomed, Landsberg.

67 Roth, C. (1981): Naturnahe Weiher - ihre Planung, Gestaltung und Wiederherstellung: eine Wegleitung zur Förderung gefährdeter Lebensgemeinschaften. Eidg.Drucksachen- und Materialzentrale, Bern, 80 S.

68 Sbn (Hrsg.) (1988): Tagfalter und ihre Lebensräume - Arten, Gefährdung, Schutz. Schweizerischer Bund für Naturschutz, Basel, 516 S.

69 Skew (Hrsg.) (1994): Empfehlungen zur Gewinnung und Verwendung von standortgerechtem Saat- und Pflanzgut für die Begrünung von ökologischen Ausgleichsflächen und für die Neubepflanzung von Strassen – und Bahnböschungen sowie Planierungsflächen. Schweizerische Kommission für die Erhaltung von Wildpflanzen, Nyon.

70 Steiger, P. (1995): Wälder der Schweiz. Ott Verlag, Thun.

71 Steinrücken, U., Harrach, T. (1988): Der Einfluss von Bodeneigenschaften auf die Artenvielfalt von Ackerunkrautgemeinschaften. Mitteilungen der biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft Berlin 247: 101-109.

72 Süllentrop, D. (1994): Das Obstwiesenprogramm des Kreises Unna. Eine Zusammenfassung der Arbeiten von 1984 bis 1993. Erwerbsobstbau 36. Jg.: 23-28.

73 Uehlinger, G., Reisner, Y. (2002): Welche ökologische Leistung erbringt mein Betrieb? Merkblatt Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Frick/CH. 18 S.

74 Van Elsen, T., Daniel, G. (2000): Naturschutz praktisch – Ein Handbuch für den ökologischen Landbau. 108 S., Mainz.

75 Verordnung über die Direktzahlungen an die Landwirtschaft (1999): gestützt auf das Schweizerische Landwirtschaftsgesetz.

76 Wehrli, A. (1999): Kopfweiden: planen – pflanzen – pflegen. Pro Natura Basel, 36 S.

77 Weile, C. (2001): Projekt "Artenreiche Flur" Abschlussbericht am Institut für Wildtierforschung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, 62 S.

78 Wheeler, B.D., Shaw, S.C., Fojt, W.J., Robertson, R.A. (eds.) (1995): Restoration of Temperate Wetlands. 1-18. Wiley, Chichester.

79 Wiethaler, C., Oppermann R., Wyss, E. (2000): Ökologische Pflanzenzüchtung und biologische Vielfalt von Kulturpflanzen. Bonn, Singen, Frick.

80 Wittig, B., Urban, K., Hellberg, F. (2000): Pflegemassnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung von Feuchtheiden. Natur und Landschaft 75, 465-47.

81 Zbinden, N., Imhof, T., Pfister, H.P. (1987): Obstgärten. Ornithologische Merkblätter für die Raumplanung. Schweizerische Vogelwarte, Sempach.

(ab 10_3)

82 Sauter M., Hauser Ch. (1997): Kies statt Asphalt. Merkblatt zur Förderung naturnaher Wege. Schweiz. Stiftung für Landschaftsschutz und -pflege SL, Bern.

 

Broschüren und Bücher, die einen breiten Überblick und praktische Hinweise geben

Bastian, O., Steinhardt, U. (Hrsg.) (2002): Development and Perspectives in Landscape Ecology: conceptions, methods, application. Kluwer.

Jedicke, E. (1994): Biotopverbund. Ulmer Fachbuch. Stuttgart.

Kaule, G. (1986): Arten- und Biotopschutz. UTB Grosse Reihe, Ulmer, Stuttgart.

Klötzli, F. (1991): Möglichkeiten und erste Ergebnisse mitteleuropäischer Renaturierungen. Verh. Gesellschaft für Ökologie 20/1, 229-242.

Lbl, FiBL(1998): Naturnahe Lebensräume: erhalten, aufwerten neu anlegen. Landwirtschaftliche Beratungszentrale Lindau/CH und Forschungsinstitut für biologischen Landbau Frick/CH.

Oppermann, R. (2001): Naturschutz mit der Landwirtschaft. Ökologischer Betriebsspiegel und Naturbilanz: Wie naturfreundlich ist mein Betrieb? – Stuttgart / Singen, 56 S.

Van Elsen, T., Daniel, G. (2000): Naturschutz praktisch – Ein Handbuch für den ökologischen Landbau. 108 S., Mainz.

Uehlinger, G. & Reisner, Y. (2002): Welche ökologische Leistung erbringt mein Betrieb? Merkblatt Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), Frick/CH. 18 S.

 
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